Pflanzen-Terrarium 01

Mh… immer gefährlich durch eine Zoohandlung zu spazieren und im Terrarien-Bereich diese Vielzahl an Glasbehälter zu sehen… die bieten sich nämlich so schön an, um damit Dinge zu tun. Und so habe ich 26 Euro in einen Glaskorpus versenkt, dann noch etwas Pseudo-Tropen-Bodensatz und eine LED-Lampe.

Danach habe ich mir noch aus dem Terrarien-Bereich ein wenig Grünzeugs besorgt – übliche Klassiker halt.

Und das ganze Zeugs in den Glaskorpus gesetzt… als Luftbefeuchter dient eine mit Wasser gefüllte, provisorische Edelstahl-Schüssel, die ich später mit einem anderen Gefäß ersetzen möchte.

Nun noch eine übrig gebliebene Aquarienwurzel lose dazu gestellt und es nimmt ja sogar ein wenig Gestalt an.

Großes Aquarium 09

Außerdem habe ich noch ein paar zusätzliche Pflanzen eingesetzt und auch auf der Wasseroberfläche treiben nun zwei Sorten an losen Schwimmpflanzen, um die Wasserqualität zu stützen. Zudem beginnen nun da und dort auch diverse Keimlinge eigenständig recht flott aus dem Bodengrund zu wachsen… nicht mehr lange und es wird ein Zuschnitt notwendig sein.

Ein paar Erlenzapfen und Seemandelblätter senken auf natürliche Art und Weise den PH-Wert – angeblich, zumindest richten sie bisher keinen Schaden an. Auf dem Foto ist das Wasser etwas trübe, da ich kurz zuvor rechts und links des Beckens die beiden Pflanzen eingesetzt hatte – dafür sieht man auch recht schön, wie sich der zuletzt noch frische, weiße Filter deutlich dunkel verfärbt hat… ein gutes Zeichen, da sich nun Bakterien eingelebt haben und der Filter seiner Arbeit nachgeht.

Großes Aquarium 08

Eine große Überraschung… nachdem sich die Crystal Red Garnelen im kleinen Cube drüben irgendwie doch nicht wirklich eingelebt hatten (hier rächt es sich scheinbar tatsächlich, dass sie komplizierter als andere Sorten sind) und vier von ihnen das Zeitliche gesegnet hatten, habe ich sie kurzerhand doch wieder in das große Becken zu den Neons gesetzt. Anfänglich war ich ja nicht begeistert von der Idee, um den Stress für die kleinen Fluffis gering zu halten, denn Neons können lästig sein, aber mittlerweile haben sie sich – nach dem ersten Fehlschlag – aneinander gewöhnt und es scheint ihnen recht gut zu gehen.

Überraschung deswegen, denn direkt nach dem Einsetzen hatte ich dann schnell ihre Spur verloren und sie bereits nach ein paar Tagen als Verlust abgeschrieben – mit leichter Frustration und Verdacht der Neon-Jagdinstinkte, aber nun tauchen sie doch wieder auf… putzmunter und äußerst aktiv.

Autarkes Aquarium 02

Spannende Sache… mittlerweile hat es sich wirklich gut stabilisiert. Wir sind in der 5. Woche angelangt und noch immer ohne Filter und Strömung unterwegs, auch wenn einer installiert ist, dafür mittlerweile mit einem kleinen Heizstab, um eine Wassertemperatur um die 25 Grad dauerhaft zu halten.

Keine Algen, keine übermäßigen Biofilme, auch keine Verfärbungen und Co. mehr. Ein paar nachträglich eingesetzte, weitere Pflanzen, auch mittlerweile an der Oberfläche für die Wasserqualität, stützen das Ganze merkbar. Einen Wasserwechsel habe ich bisher erst 2 mal vorgenommen und versuche ihn auch gering zu halten, die Verfärbung bzw. der Bakterienrasen durch das Holz hat sich angenehm merkbar reduziert… und die zwei Schnecken lieben mittlerweile die Oberfläche zum Abgrasen.

Nachdem ich den generellen Besatz meiner Aquarien nun leicht erweitere, habe ich mal vorübergehend und unter ständiger Beobachtung der Gesundheit kleine Funkensalmler eingesetzt. Mit 40 Liter ist der Spielraum hier eingeschränkt für einen sonstigen Besatz, aber sowieso völlig ausreichend und bringt durch die kleinen maximal 2 Zentimeter großen Fische viel Abwechslung rein. Es scheint sich einzuspielen… allerdings werde ich nun mal die nächsten 8 Wochen keinen sonstigen Eingriff mehr vornehmen und mehr skeptisch beobachten. Es läuft nämlich alles zu glatt für so ein kleines Wasserbecken.

Großes Aquarium 07

Ich merke gerade, dass ich hier schon lange kein Update mehr gepostet habe. Denn mittlerweile habe ich die beiden Deko-Steine entfernt, schlicht und ergreifend weil sie zu viel Platz in Anspruch nehmen und zudem ein unnötiger Algenmagnet sind. Auch macht es das Ganze mittelfristig etwas verwachsener und grüner mit mehr an Pflanzen und es wirkt auch nicht mehr zu sehr nach „Zierde“, was mir ja sehr recht ist.

Eine weitere Änderung ist der Filter… der Standard-Filter war mir nicht nur zu voluminös, sonder irgendwie schaffte er es auch nicht, das Becken sauber zu halten. Stattdessen habe ich mir so wie bei den kleinen Cubes ein leicht größeres Modell des Nano-Eckfilters angeschafft, der mit einem viel feineren Vlies arbeitet und generell von Grund auf sympathischer ist… auch wenn er eigentlich für maximal 60 Liter Becken gedacht ist, leistet er merkbar mehr und das Wasser ist zum ersten Mal so richtig glasklar und das Becken wirkt irgendwie seitdem stabiler (gefühlt) und der Algenwuchs ist deutlich reduziert.