Bull Riding

Es gibt so Spiele, mit denen man irgendwie nicht ganz rechnet… vor allem im Genre der Zahlen-Würfel-Simulationen. Eines davon ist ganz sicherlich Ultra Quick Bull Riding von Downey Games. Spannend irgendwie und mal was Anderes und sowas gefällt natürlich… also schauen wir uns das Ganze kurz an.

Auch hier gibt es ein wenig Hintergrund zu dem Sport und dem Spiel und vor allem lernt man auch etwas über das Bullen-Reiten an sich, das ja bei uns so gar nicht im Alltag dazugehört und als recht amerikanisch gesehen werden kann (so zumindest meine Wahrnehmung). Aber es ist nicht uninteressant, denn so wusste ich beispielsweise nicht, dass bei diesen Wettbewerben der Reiter, aber auch der Bulle Punkte bekommen kann. Es ist also quasi ein beidseitiger Wettbewerb.

Klassisch aber für so ein Spiel, denn das haben sie irgendwie alle gemeinsam und braucht es auch, finden sich erneut Event-Charts und ebenso weitere Tabellenwerte für Punkte, Verletzungen und dergleichen im Spielheft, das aus ca. 14 Seiten besteht. Auch das Spielprinzip ist recht ähnlich zu den anderen, hier im Blog bereits vorgestellten Spielen und basiert auf Würfel-Ergebnissen, die mit den einzelnen Werten der Reiter und Bullen abgeglichen bzw. adjustiert werden.

Je nach Kombination des Reiters und des Bullen, werden die Werte, die man in eine Scorecard einträgt, noch einmal eingestuft. Ein Bulle, der beispielsweise einen recht hohen Power-Wert hat, führt auch bei den Reitern zu einer höheren Verletzungsrate und hebt oder senkt die Klassifizierung dafür. Sobald man dann die diversen Werte für den Style, Verletzung und den grundsätzlichen Score als Setup in die Scorecard eingetragen hat, ist man für den Ritt bereit.

Dieser findet dann einfach mit zwei d10 Würfeln statt und führt entsprechend der verschiedenen, angepassten Einstufungen dann zu dem Ergebnis. Hier sollte man erwähnen, dass es sich hier um ein „Quick“-Spiel handelt, das bedeutet auch, dass man hier keinen Ritt in all seinen Details simuliert, sondern nur den grundsätzlichen Ausgang.

Am Ende ist es quasi ein Werte-Vergleich von Bulle und Reiter und je nach ergänzendem Würfel-Glück gewinnt der Eine oder der Andere. Muss man natürlich mögen, aber mir gefällt es – ein unkompliziertes Spiel für zwischendurch mit wenig Aufwand und einer klaren „Spiel-Engine“. Die paar Blätter nehmen kaum Platz weg und die knapp 100 Reiter und bis zu 200 Bullen, je nach Saison, die man sich nimmt, sind ebenso auf wenigen Blättern abgebildet, also eine kleine, feine Sache mal wieder.

Übrigens muss man auch sagen, dass die angeführten Verletzungen in der Tabelle, wenn es einem erwischt, nicht ohne sind. Ausgerenkte Schulter, gebrochene Daumen, gebrochene Rippen, Frakturen am Kopf und so weiter… kein ungefährlicher Sport also dieses Bullen-Reiten, aber auch schön, dass es diese Details im Spiel gibt!

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