Mulischaf

Meine Community

6. Juni 2021

Ich habe wirklich lange nach einer sinnvollen Lösung gesucht, die es neben dem Blog hier ermöglicht, auch mal eben kleinere Dinge zu teilen und online zu stellen. Vor allem auch ohne Umwege über den Rechner, sprich direkt vom Smartphone aus und wo es auch in Ordnung ist, wenn es mal auch nur ein Foto oder dergleichen ist und ich dazu keinen externen Anbieter wie Twitter, Instagram, Facebook und Co. benötige.

Also nach langer Zeit mal wieder die OpenSource-Lösung HumHub am anderen Server drüben installiert, an der ich schon zweifach vor Jahren gescheitert bin. Ursprünglich bin ich der Idee auch deswegen ausgewichen, weil es handelt sich immerhin um 21.000 Dateien, die da mal eben am Server-Laufwerk landen und unzähligen Datenbank-Einträgen im Hintergrund. Somit ist diese Community-Lösung naturgemäß kein Leichtgewicht, aber im Gegensatz zu früher, waren dieses Mal alle technischen Abhängigkeiten am Server erfüllt und das Ding war sofort nach dem Einrichten lauffähig – damit hatte ich nicht gerechnet.

Und nun läuft das Ding. Zwar gibt es keine Android-App dafür, aber die mobile Version ist ausreichend gut, es lassen sich verschiedene Spaces (öffentliche oder private Gruppen) einrichten und jeder User hat sein eigenes Profil. Und in der Standard-Ansicht gibt es eben einen klassischen Stream mit allen Beiträgen, also genau das, was ich gesucht hatte. Unter dem Strich ist es quasi eine Lightversion einer Standard-Social-Community der heutigen Zeit mit dem Vorteil, dass ich es für meine kleine Alltags-Ablage nutzen kann und es auch ohne Root-Server lauffähig ist, aber die Anwendung dennoch auf meinem eigenen Server ohne Drittanbieter läuft.

Zwar bin ich mal wieder dabei, einen zusätzlichen vServer anzuwerfen für ein paar Spielereien, aber man muss auch immer den erneuten, zusätzlichen Aufwand des Absicherns berücksichtigen, da die Angriffsfläche gegenüber einer Managend Version auf der eigenen Seite deutlich anwächst und meine Zeit im Alltag mittlerweile recht begrenzt ist. Effizienz muss her und leicht wartbare Lösungen, somit verschiebe ich das Projekt vielleicht auf die Winterzeit und versuche die wenige, tatsächliche Freizeit im Berufsalltag in den Sommer selber zu investieren.

Aber gut, ich habe nun meine Spielwiese für kleine Alltagsdinge online und werde sie ab sofort für den Alltagsstream nutzen, um leichter kleine Einblicke via Link mit verschiedenen Personen zu teilen. Einzig – noch kämpfe ich mit den (asynchronen) Cron-Jobs im Hintergrund, aber das gilt es eher zu beobachten und eventuell die Frequenz zu erhöhen.

Ansonsten bin ich zufrieden – ist auch hier im Menü rechts verlinkt, falls jemand vorbeischauen möchte. Und ja, den Discord-Kanal lasse ich verlinkt, weil der ja ein Livechat ist und anderen Grundsätzen folgt, ob ich aber das Forum am anderen Server nebenan laufen lasse, muss ich mir noch überlegen, weil der Bedarf nun wegfällt mit der Community-Lösung. Aber beobachten wir mal, wie sich das Ding schlägt im Alltag und ob noch technische Herausforderungen auftreten, die mir noch unbekannt sind. 🙂

Technik / Community

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