Mulischaf

Ein kleines WordPress-Template III

9. Mai 2021

Auch wenn ich es, wie üblich, relativ schnell bereuen werde, weil sich Spammer und Co. ansammeln, habe ich hier im Blog nun auch die Kommentar-Funktion eingebunden. Dazu waren nur zwei kleine Anpassungen am bisherigen Code der letzten Einträge notwendig, da WordPress von Haus aus bereits ein inkludiertes Standard-Template eingebaut hat. Die erste Anpassung war in der single.php-Datei:

<?php comments_template(); ?> 

Dieses Snippet fügen wir einfach kurz vor den Links zum nächsten und vorherigen Post ein – und damit ist es bereits möglich, Kommentare zu einem Beitrag zu verfassen. Um es zumindest grob an das Design des Blogs hier anzupassen, fügen wir in der style.css-Datei auch noch diesen Angaben ein:

/* Comments */
label {
display: block;
}
textarea#comment {
width: 100%;   
}
ol {
list-style: none;
padding: 0px;
margin: 0px;
}
.comment {
background: #f1f1f1;
border: 1px solid #CCC;
margin: 1% 0%;
padding: 2%;
}
.comment-meta {
border-bottom: 1px solid #CCC;
font-size: 90%;
}

Wer genauer hinschaut, bemerkt natürlich den Pfusch, aber so ist das Leben – viele Wege führen nach Rom und sind ausreichend brauchbar. Damit haben wir die Kommentar-Funktion aktiviert und eingebunden, es visuell angepasst und es fehlt nur mehr ein Schritt, den die meisten User heutzutage erwarten: die Anzahl der Kommentare auf der Übersichtsseite. In der index.php und in der category.php-Datei fügen wir deshalb dieses kurze Snippet direkt neben dem Datum-Snippet ein:

<?php echo get_comments_number($post->ID); ?> Kommentare

Und wir sind fertig. Unkompliziert und schnell das Ganze. Empfehlenswert ist dann natürlich noch die Verwendung eines Schutzes wie Antispam Bee oder dergleichen, denn ohne denen geht es heute fast nicht mehr. Außerdem könnte man sich bei den Kommentaren noch mit Avatar-Bildchen und Co. beschäftigen, sowie das Design, die Anordung und dergleiche anpassen, ebenso Dinge wie Social Media Inklusionen und sonstigen Käse… aber das interessiert mich nicht weiter und wird auch hier nicht benötigt. Ich bin ausreichend zufrieden und damit haben wir eigentlich das Template ausreichend fertig und abgeschlossen.

Foto von Denis Rayson.

Technik / Template

5 Antworten zu “Ein kleines WordPress-Template III”

  1. emanuel sagt:

    Und selbstverständlich gäbe es noch viele, weitere Dinge anzupassen. So könnte man beispielsweise auch schon in der Übersichtsseite (index.php und category.php) gezielt einen Link auf die Kommentare anlegen, was sich aber bei meinen kurzen Texten nicht weiter lohnt.

  2. Mark sagt:

    Könnte man auch die neuesten Kommentare in der Seitenleiste anzeigen lassen?

  3. emanuel sagt:

    Das geht bereits. 🙂 Nachdem wir schon in den letzten Beiträgen die Widget-Funktionalität im Template aktiviert haben (siehe Eintrag I dazu), lässt sich damit auch das Kommentar-Widget in der rechten oder linken Seitenleiste einfach im Admin-Backend aktivieren bzw. reinziehen. Allerdings müsste man da in der style.css wohl noch einige Anpassungen vornehmen, damit es auch visuell ausreichend gut ausschaut.

  4. Mark sagt:

    Wobei man wirklich anmerken muss, dass der CSS-Part sehr pfuschig und unsauber ist. 😀

  5. emanuel sagt:

    Das stimmt leider wirklich, aber wenn es um die visuelle Darstellung geht, bin ich mittlerweile sehr entspannt geworden. Nachdem die halbe Welt unzählige Tonnen an CSS-Frameworks den Usern um die Ohren schmeißt, bin ich mit meinen halbgaren, unzureichend klassifizierten Style-Angaben eine sehr harmlose Sorte.

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