Blechspielzeug: LKW

Aus beruflichen Gründen komme ich nicht so wirklich zu kleinen Bastel-Projekten momentan, aber gestern habe ich mir gedacht, dass zumindest so ein schnelles 30 Minuten-Ding drinnen sein sollte.

Also mal schnell ein Stück Blech anzeichnen und ohne Plan loslegen.

Dann ein bisschen biegen und formen und wir haben einen Rahmen. Mmmhh, da könnte man vielleicht Räder anschrauben…?

Na schauen wir mal weiter. Ein paar Löcher bohren, biegen, falzen und so weiter… da macht sich die kleine Werkstatt bezahlt.

Es ist schon praktisch, wenn man Bleche bzw. Metall leicht und ohne viel Aufwand umformen kann. Mit der Zange oder dergleichen bedeutet sowas immer viel Aufwand und Mühseligkeiten, mit Abkantbank und Co. geht sowas natürlich in Handumdrehen.

Dann folgen die Löcher für die Achsen, die ich einfach aus alten Slots-Car – inklusive der Bereifung – entnehme.

Herausfordernd sind bei der Größe die kleinen Schrauben und Schraubmuttern. Die bringen viel Frustpotenzial mit sich, aber mit dreimal Durchatmen und zittrigen Fingern gelingt auch das.

Aber nur Achsen alleine wären fad, also schneiden und formen wir ein paar Kotflügel. Auch das ist schnell erledigt…

Siehe an… da sind sie ja schon. Irgendwie fühle ich mich gerade wie ein Opa in den 70ern in der Modellbauwerkstube.

Es ist bereits spät am Abend, also nur mehr schnell eine Ladefläche basteln… ein paar Adjustierungen und es geht mit dem Falzen weiter…

Nun noch schnell ein paar feine Bohrungen für die Verstrebungen…

Und wir können die kleinen Minischrauben mit den Muttern festziehen. Der Teil ist mal fertig.

So, bevor der Tag losgeht, schnell einen Draht am Amboss gerade klopfen…

Und wir haben den Ansatz für ein primitives Führerhäuschen.

Jetzt noch schnell im Morgengrauen und neben Morgen-Kakao zwei kleine Türen anfertigen, plus einen Draht als Türgriff.

Festmachen und auch noch zwei Löcher für die Scheinwerfer bohren und fertig. Das muss reichen, soll ja kein Meisterwerk werden, dazu reicht weder die Zeit, noch die Nerven und Lust dazu gerade.

Naja… bisschen verdrückt das Ganze, aber man kann immerhin erkennen, was es sein soll. Also schon okay irgendwie.

Zufällig noch eine Dose mit blauen Metalllack gefunden, leider flüssiger als gedacht, egal… hält aber gut und schlagfest, auch wenn die Oberfläche nicht sauber ist. Die Türen, Ladefläche und Ladeklappe sind natürlich klappbar, auch hier ist ein dicker Draht nützlich, und wir haben endlich wieder Etwas, das man zum Verstauben ins Regal stellen kann.

Kindergarten-Level 2 knapp erreicht. Hat ja nur 4 Jahrzehnte gedauert… 😀

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